Pressemitteilungen mit dem Schlagwort: Bayerische Sparkassen

18.12.2023 | Wechsel an der Spitze der Sparkassen

Matthias Dießl neuer Präsident der bayerischen Sparkassen

In München fand heute die offizielle Amtsübergabe des Präsidenten des Sparkassenverbands Bayern statt. Im Beisein des Bayerischen Ministerpräsidenten Dr. Markus Söder, des scheidenden Präsidenten des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands, Helmut Schleweis, der sein Amt zum Jahreswechsel an bisherigen Präsidenten des Sparkassenverbands Bayern Prof. Dr. Ulrich Reuter übergeben wird, sowie zahlreicher Ehrengäste, wurde der neue Präsident Matthias Dießl offiziell in sein Amt eingeführt. Dießl wird die Amtsgeschäfte als Präsident des Sparkassenverbands Bayern und damit oberster Repräsentant der 60 bayerischen Sparkassen und weiterer Unternehmen der Sparkassen-Finanzgruppe Bayern ab dem 1. Januar 2024 übernehmen. Die kommunalen Sparkassen werden mit ihm auch weiterhin sehr sichtbar eine der tragenden Säulen für die Wirtschaft und die Gesellschaft im Freistaat bleiben und ihre tiefe Verwurzelung in den bayerischen Regionen gemeinsam mit ihren Kunden leben.

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27.10.2023 | Weltspartag 2023 / Weltsparwoche

Reuter: „Sparen ist nach wie vor cool“

Wie wichtig das Sparen ist, zeigen die Sparkassen in Bayern in diesen Tagen den jungen Menschen – und den Erwachsenen ebenso. Die Sparkassen nehmen den Weltspartag 2023 zum Anlass, um mit Aktionen zu präsentieren, dass es Sparformen für alle gibt – unabhängig davon, wieviel man zurücklegen kann. Prof. Dr. Ulrich Reuter, Präsident des Sparkassenverbands Bayern erinnert: „Sparen heißt, sich zurückzuhalten und auf etwas zu freuen, was in der Zukunft liegt. Denn von nichts kommt nichts. Wer eine Rücklage aufbauen will, muss heute auf Konsum verzichten, um dann morgen auf einen angewachsenen Betrag zurückgreifen zu können – sei es, um sich Wünsche zu verwirklichen, oder weil man die Rücklage braucht. Sparen ist deshalb wichtig und nach wie vor cool. Dabei sind auch Zinsen und Zinseszinsen wichtig, hauptsächlich aber doch der regelmäßige eigene Sparbeitrag.“

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01.08.2023 | Spendenübergabe beim Sparkassenverband Bayern

Karin Baumüller-Söder nimmt Spendenschecks für bayerische Kinder- und Jugendhospize entgegen

Zwei große Spendenschecks für bayerische Kinder- und Jugendhospize nahm heute stellvertretend Karin Baumüller-Söder von Prof. Dr. Ulrich Reuter, Präsident des Sparkassenverbands Bayern, in München entgegen. Je 15.000 Euro gingen an das Kinderhospiz St. Nikolaus in Bad Grönenbach für die Finanzierung eines Kühlbetts inkl. Ausstattung und die Franken Hospiz Bamberg gGmbH für die räumliche Gestaltung des Eingangs- und Essbereichs des Kinder- und Jugendhospizes Sternenzelt. Die Zuwendungen stammen aus dem Reinertrag des PS-Sparen und Gewinnens der bayerischen Sparkassen.

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14.07.2023 | Gemeinsame Pressemitteilung

Kreditinstitute erhöhen Geldautomatensicherheit – Kriminalität bekämpfen kann aber nur der Staat

Allein in Bayern unterhalten Genossenschaftsbanken und Sparkassen zusammen ein Netz von mehr als 6.800 Geldautomaten und decken damit drei viertel Prozent des gesamten Geldautomatennetzes ab. Sie stellen damit verlässlich die Versorgung der Bürger mit Bargeld sicher, sind aber in der jüngsten Zeit zunehmend von Sprengungen betroffen. Dabei waren die regionalen Kreditinstitute wiederholt durch hohe Sachschäden, umfangreichen Aufräum- und Wiederaufbauarbeiten und auch psychologischen Themen in der Mitarbeiter- und Nachbarschaft belastet. Sie haben daher in den letzten Monaten in ausgezeichneter Zusammenarbeit mit den Polizeibehörden alle Geldautomaten überprüft und Schutzmaßnahmen in Millionenhöhe umgesetzt, weitere sind geplant. Trotzdem gehen die Sprengungen weiter. Gesetzliche Vorschriften zur Ausgestaltung des Automatenschutzes sind keine Lösung. Nun ist der Staat gefragt, die innere Sicherheit zu verbessern.

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06.07.2023 | Bayerischer Sparkassentag 2023: Regional. Digital. Zukunft.

Reuter: Sparkassen stehen zu ihrer regionalen Verantwortung

„Die bayerischen Sparkassen sind ein tragender Pfeiler der Wirtschaft im Freistaat. Ihr Geschäftsmodell als kommunale, regionale und zunehmend auch digitale Kreditinstitute passt sich perfekt in unsere dezentrale deutsche Wirtschaftsstruktur ein, Städte und Landkreise können sich auf ihre Sparkassen verlassen. Das gilt auch für den Weg in die Zeit der Digitalität, die Zukunft können wir nur gemeinsam gestalten.“ erklärte Prof. Dr. Ulrich Reuter, Präsident des Sparkassenverbands Bayern, heute im Umfeld des 97. Bayerischen Sparkassentags in Würzburg, zu dem rund 400 Gäste aus Sparkassen, Trägerkommunen, Politik und Gesellschaft zusammenkommen. „Wir müssen eng beieinander stehen in einer Zeit, in der sich geopolitische Konflikte bis in unseren Alltag auswirken, europäische Regularien sich über das Subsidiaritätsprinzip hinwegsetzen und digitale Entwicklungen mit einer bisher nicht gekannten Beschleunigung an Tempo aufnehmen.“ Reuter verspricht sich dabei auch weiterhin Unterstützung von der Staatsregierung für die Sache der öffentlich-rechtlichen Sparkassen und damit für alle Regionen des Freistaats, so auch sein Appell an den Bayerischen Ministerpräsidenten Dr. Markus Söder als den wichtigsten Gast des diesjährigen Sparkassentags.

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02.03.2023 | Bayerische Sparkassen 2022

Anpassungsphase nach der Zeiten- und Zinswende – Sparkassen begleiten ihre Kunden verlässlich

„2022 war das Geschäftsjahr des Umbruchs – geldpolitische und geopolitische Brüche bildeten vor dem Hintergrund der Pandemiefolgen eine äußerst anspruchsvolle Kulisse für das Wirtschaften der bayerischen Sparkassen und ihrer Kunden. Die Sparkassen können sich aber erfolgreich auf die neuen Bedingungen einstellen und steuern robust entlang der neuen Parameter durch die Übergangsphase. Dadurch setzen sie ihr Geschäftsmodell weiter voll zum Nutzen ihrer Kunden ein und können auch unerfreuliche Phänomene der Übergangszeit in den Hintergrund treten lassen,“ so Prof. Dr. Ulrich Reuter, Präsident des Sparkassenverbands Bayern, heute bei der Vorstellung der Geschäftsergebnisse 2022 der 61 bayerischen Sparkassen in München. „Die Normalisierung der Geschäfts- und Ertragslage hat begonnen. Doch der extreme Margendruck besteht auch trotz der – zugegeben lang erhofften – Renaissance der Zinsen fort. Die Sparkassen sehen sich weiterhin den großen Herausforderungen im Markt gegenüber, die durch die digitale Transformation und verändertes Kundenverhalten entstehen.“

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19.12.2022 | Erste Ergebnis-Hochrechnungen zum Jahresende

Bayerische Sparkassen stehen trotz Zeiten- und Zinswende aufrecht im Wind

Mit Blick auf das bevorstehende Jahresende stellen die Kreditinstitute erste Hochrechnungen zu den Geschäftsergebnissen 2022 an. Auch die bayerischen Sparkassen ziehen Bilanz über den Geschäftserfolg im auslaufenden Jahr und stellen vorläufige Prognosen zum Jahresergebnis an. Mit der Zinswende waren sie 2022 schnell veränderlichen Bedingungen ausgesetzt, die sich deutlich in der Ergebnisentwicklung wiederspiegeln werden. Der Präsident des Sparkassenverbands Bayern, Prof. Dr. Ulrich Reuterzieht ein erstes Resümee:Der Zinsanstieg war von den Sparkassen lange erhofft und gefordert worden. Doch er kam jetzt schneller und mit größerer Wucht als erwartet. Als Zinsschock sorgt er erst einmal für vorübergehend negative Folgen in der Profitabilität der Sparkassen. Eine große, aber tragbare Belastung sind dabei die Bewertungsergebnisse für die eigenen Wertpapierbestände.“

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06.12.2022 | AOK Bayern und Sparkassen wollen kooperieren

Schwerpunkte der Zusammenarbeit: Vorsorge, Gesundheitsförderung und Filialen

Die AOK Bayern und die Sparkassen im Freistaat setzen auf eine langfristige Partnerschaft. Gemeinsam wollen beide Partner sich verstärkt dem Themenfeld der regionalen Vorsorge und Versorgung widmen. Aber auch in der Zusammenarbeit im Bereich der Gesundheitsförderung und im Filialnetz vor Ort will man gemeinsame Wege gehen. Die Absichtserklärung zu dieser Kooperation unterzeichneten die Vorstandsvorsitzende der AOK Bayern, Dr. Irmgard Stippler und Prof. Dr. Ulrich Reuter, Präsident des Sparkassenverbandes Bayern.

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02.08.2022 | Bayerische Sparkassen

Dr. Matthias Everding neuer Landesobmann

Mit Wirkung zum 1. Oktober 2022 wurde gestern Dr. Matthias Everding (60), Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Nürnberg, zum Landesobmann der bayerischen Sparkassen gewählt. Dieser Beschluss wurde im Kreis der Bezirksobmänner der bayerischen Sparkassen einstimmig gefasst.

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26.07.2022 | Bayerische Sparkassen im 1. Halbjahr 2022

Kreditinstitute des Vertrauens bei Zins- und Zeitenwende

Die bayerischen Sparkassen sind zufrieden mit ihren Geschäften im ersten Halbjahr 2022. Die bei den kommunalen Kreditinstituten hinterlegten Ein­lagen betragen knapp 193 Milliarden Euro, das Kreditvolumen konnte auf knapp 166 Milliarden Euro ausgebaut werden. Im Kreditneugeschäft mit Firmenkunden und Privatpersonen sprachen den Sparkassen deutlich mehr Kunden ihr Vertrauen aus als im gleichen Vorjahreszeitraum. Auch das pri­vate und gewerbliche Immobiliengeschäft der bayerischen Sparkassen lief in den ersten Monaten weiter auf Hochtouren. Prof. Dr. Ulrich Reuter, Präsident des Sparkassenverbands Bayern be­tonte dazu heute in München: „In Krisenzeiten kommt es vor allem auf das Vertrauen an. Das war in der Finanzkrise so und auch in der Pande­mie – genauso ist es jetzt in der Energie-Krise und der Inflation. Die Men­schen wissen, dass die Sparkassen stabil sind und mit Krisen umgehen können.“

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06.07.2022 | 96. Ordentliche Verbandsversammlung des Sparkassenverbands Bayern

Bauminister lobt gemeinsame Anstrengungen von Freistaat und Sparkassen für bezahlbaren Wohnraum

An einem Strang ziehen die bayerischen Sparkassen mit dem Freistaat bei der Schaffung und Finanzierung bezahlbaren Wohnraums in Bayern. Bayerns Bauminister Christian Bernreiter, heute Gast der Verbandsversammlung der bayerischen Sparkassen und ihrer Träger in Landshut, betonte, dass der Freistaat weiterhin so viel bauen werde, wie es geht, damit die Menschen attraktiven, nachhaltigen und vor allem bezahlbaren Wohnraum haben. Prof. Dr. Ulrich Reuter, Präsident des Sparkassenverbands Bayern, stellte fest, dass Wohnen zur sozialen Frage unserer Zeit werde. Wie Sparkassen dazu beitragen können, bezahlbaren und attraktiven Wohnraum für Bürgerinnen und Bürger zu ermöglichen, sehe er als fundamentale Frage ihres Öffentlichen Auftrags. Beide waren sich einig, wie wichtig eine enge Zusammenarbeit von Wohnbauförderung und ‑finanzierung gerade für die kommenden Jahre sei, in denen sowohl mehr als auch energieeffizienter Wohnraum benötigt werde.

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03.05.2022 | Zwischenruf

Reuter: Auch als Zwei Phasen-Modell bleibt Grundkonzept von EDIS ein Irrweg

Nachdem alle bisherigen Vorschläge zur Vergemeinschaftung der nationalen Einlagensicherungen (EDIS) auf wenig Gegenliebe stießen, plant Euro-Gruppen-Chef Donohoe einen neuen Anlauf. Um den erforderlichen Zuspruch zur Vollendung der dritten Säule der Bankenunion vor allem aus den Reihen der deutschen Politik und Finanzwirtschaft zu erhalten, schlägt er den Euro-Finanzministern nun ein zweistufiges Modell zur Umsetzung vor. Demnach würde der Gemeinschaftsfonds in einer ersten Phase mit Kapital gefüllt werden, wobei für die Beitragshöhe die nationalen Risiken der jeweiligen Bankensysteme ausschlaggebend wären. Mit Phase zwei soll im Jahr 2028 die volle Haftung starten – nach strenger Prüfung der Einhaltung der Vorgaben und Zustimmung aller Regierungen.

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24.03.2022 | Ukraine-Krieg und seine Auswirkungen

Reuter: Sparkassen sind stabile Partner auch in dieser Krise

Der brutale Angriffskrieg gegen die Ukraine ist ein Zivilisationsbruch und eine humanitäre Katastrophe, die im heutigen Europa für unmöglich gehalten wurden. Dadurch steht jetzt die bislang grundlegende Überzeugung der Bundesrepublik, Konflikte friedlich zu lösen und in Arbeitsteilung global zusammenzuarbeiten, auf dem Prüfstand. Angesichts des Kriegs sind auch die bayerischen Sparkassen besonders gefordert. Prof. Dr. Ulrich Reuter, Präsident des Sparkassenverbands Bayern, erklärt: „Die Sparkassen unterstützen ihre Kommunen vor Ort durch Spenden, durch Engagements in der Flüchtlingsbetreuung, vor allem aber die Sicherung und die reibungsfreie Neuanlage von Girokonten. Denn sie sind entscheidend, um ankommenden Menschen einen schnellen Zugang zu staatlichen Unterstützungsleistungen zu verschaffen. Bislang wurden bei den bayerischen Sparkassen über 4.000 neue Girokonten eröffnet. Informationen zum Girokonto in ukrainischer Sprache konnten schon sehr kurzfristig abgerufen werden.“

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22.02.2022 | Bayerische Sparkassen: Wachstum in Corona-Zeiten

Stabil und solide bei Unsicherheit und Nervosität im Finanzmarkt

„Trotz der konstant schwierigen Rahmenbedingungen verlief das Jahr 2021 zufriedenstellend für die bayerischen Sparkassen,“ stellte Prof. Dr. Ulrich Reuter, Präsident des Sparkassenverbands Bayern, heute in München fest.  „Dass sie jetzt mit den Ergebnissen durchaus einverstanden sein können, haben sie durch intensive und konsequente Arbeit an Strukturen und Kosten erreicht. Eine Stabilisierung der Erträge deutet sich an; der Rückgang des Betriebsergebnisses setzt sich verlangsamt fort. Der extreme Margendruck wird allerdings auch mit den in Aussicht gestellten Zinsbewegungen fortbestehen. Die Sparkassen sehen sich weiterhin großen Herausforderungen gegenüber, auch durch sich veränderndes Kundenverhalten.“

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22.02.2022 | Bayerische Sparkassen: Nachhaltig, regional und digital

Verantwortung übernehmen als fortschrittliche Partner vor Ort

Auch im zweiten Jahr zeigt sich die Corona-Pandemie als kontinuierlicher Beschleuniger für nahezu alle Entwicklungstrends der Sparkassen. Sie verfestigten ihre Beziehung zu ihrer Heimatregion in der Pandemie – unterstützten Unternehmen wie Private, waren kontinuierlich auf allen Kanälen verfügbar, begleiteten in der Veränderung der Zahlungsgewohnheiten und betreuten bei der verstärkten Verlagerung der Kundennachfrage auf digitale Angebote. Roland Schmautz, Vizepräsident des Sparkassenverbands Bayern, betonte die Rolle der Sparkassen für alle Kundengruppen: „Wir stehen für digitale wie für analoge Teilhabe – die bayerischen Sparkassen wollen Partner für jeden und jede sein.“

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14.01.2022 | Corona-Wirtschaftshilfen: Überbrückungsfinanzierung der Hausbank hilft

Sparkassen können die Zeit bis zur Auszahlung der Überbrückungshilfe IV überbrücken

Seit dem 7. Januar dieses Jahres können Unternehmen und Selbständige in Bayern Anträge auf Überbrückungshilfe IV stellen, doch die Bearbeitung der eingehenden Anträge verzögert sich im Moment aus technischen Gründen und kann voraussichtlich erst Mitte Februar starten. Diese Verzögerung trifft viele Selbstständige und Unternehmen hart, denn sie haben zum Teil bereits einen Großteil ihrer Rücklagen eingesetzt, um in der Corona-Krise durchzuhalten. In dieser Situation können die Sparkassen ihren Kunden mit einer Zwischenfinanzierung unter die Arme greifen und so Liquiditätsengpässe überbrücken, solange die Überbrückungshilfe IV noch nicht ausgezahlt werden kann. Prof. Dr. Ulrich Reuter, Präsident des Sparkassenverbands Bayern rät betroffenen Unternehmen und Selbständigen: „Es ist jetzt besser, rechtzeitig auf die Sparkasse zuzugehen, als zu lange hinzuwarten. Eine mögliche Überbrückungsfinanzierung kann dann rasch abgeklärt, geprüft und gegebenenfalls ausgezahlt werden.“ Basis hierfür kann eine Bestätigung eines prüfenden Dritten – i. d. R. der Steuerberater des Unternehmens – über die Antragstellung auf dem Ausdruck des gestellten Antrags sein, den dieser im Auftrag des Antragstellers an dessen Sparkasse sendet.

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08.09.2021 | E-Ladesäulen brauchen gängige Bezahlungsmethoden

Reuter: E-Mobilität muss für alle möglich werden!

„Nur breite Akzeptanz hilft dem Klimaschutz – alle müssen mitmachen können. Technische Hürden bei der Bezahlung an E-Ladesäulen wären absolut hinderlich für den ökologischen Fortschritt“, postuliert Prof. Dr. Ulrich Reuter, Präsident des Sparkassenverbands Bayern mit Blick auf die am 17. September anstehende Abstimmung des Bundesrats zur sogenannten Ladesäulenverordnung (LSVO), die den Ausbau des Netzes für Stromtankstellen in Deutschland entscheidend beeinflussen wird. Die neue Verordnung soll Standards für Ladesäulen setzen sowie ihre Verbreitung und Zugänglichkeit beschleunigen. Reuter: „Dafür müssen aber die Voraussetzungen stimmen. Die ‚Tankstellen der Zukunft‘ müssen allen in gleicher Weise offenstehen. Das geht z. B. nur, wenn die Zahlungsinfrastruktur an den öffentlich geförderten Ladesäulen stimmt. Es müssen überall automatisch auch die gängigen Bezahlmethoden zum Einsatz kommen und nicht nur individuell nach Anbieter technisch verschiedene. Das wäre nämlich, wie wenn man sein Benzin bei jeder Tankstellenkette oder sein Ticket in jedem Parkhaus mit einer anderen App bezahlen müsste.“

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18.08.2021 | Fusion der Sparkassen Garmisch-Partenkirchen und Oberland auf dem Weg

Reuter lobt zukunftsweisende Entscheidung

Die geplante Fusion der Kreissparkasse Garmisch-Partenkirchen mit der Sparkasse Oberland nimmt im zweiten Anlauf Fahrt auf: Mit der Unterzeichnung des Fusionsvertrags ist nun ein entscheidender Schritt in die gemeinsame Zukunft ab dem 1. Juni 2022 erfolgt. Nachdem im Vorfeld alle Gremien einstimmig für den Zusammenschluss gestimmt hatten, kann jetzt der Fahrplan für die Fusion erstellt werden. Prof. Dr. Ulrich Reuter, Präsident des Sparkassenverbands Bayern, bekräftigt die Entscheidung für   eine größere Sparkasse, die den westlichen Teil des bayerischen Oberlands mit Finanzdienstleistungen versorgen wird: „Hier wird ein wichtiger Schritt unternommen, um die Region auch in der kommenden Zeit umfassend und kompetent in allen Finanzfragen begleiten zu können. Diese grundlegende, zukunftsweisende Entscheidung der kommunalen Träger und der Entscheider für die beiden Sparkassen zeugt daher ebenso von gesunder Einschätzung der aktuellen Lage für Kreditinstitute wie von Weitblick in die kommende Entwicklung der Bankenbranche. Hier entsteht eine leistungsstarke Sparkasse, von der die Kunden sehr breit profitieren werden.“

 

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08.06.2021 | Erste bayerische Sparkasse feiert 200-jähriges Bestehen

Reuter: Finanzielle Selbstverantwortung für alle war kein Naturgesetz

200 Jahre Daseinsfürsorge für alle – Bayerns älteste Sparkasse feiert in diesen Tagen ein großes Jubiläum. Die Sparkasse Nürnberg eröffnet damit den Reigen der heute 64 bayerischen Sparkassen, die ab 1821 überall im Freistaat gegründet wurden und in der kommenden Zeit sukzessive ihre großen Geburtstage feiern.

Prof. Dr.  Ulrich Reuter, Präsident des Sparkassenverbands Bayern, begleitet den besonderen Geburtstag mit Stolz auf die große Leistung der öffentlich-rechtlichen kommunalen Kreditinstitute in Bayern bis heute und richtet gleichzeitig seinen Blick in die Zukunft: „Dass es Sparkassen gibt, die in Finanzthemen Anlaufstelle für alle sind und nicht nur für besondere Personenkreise, ist kein Naturgesetz, sondern eine menschliche Leistung. Es war seinerzeit eine große Errungenschaft, auch den einfachsten Dienstboten den Weg zur eigenen Zukunftsvorsorge und damit der finanziellen Selbstverantwortung zu eröffnen. Diese Tradition wird bis heute permanent weiterentwickelt und nach allen Regeln des modernen Bankgeschäfts ausgebaut. Auch die kleinen und mittleren Unternehmen in den bayerischen Regionen zählen stabil auf ihre Sparkassen, denn die fühlen sich der Wirtschaft und Gesellschaft ihrer Heimat verpflichtet, sind eng am Puls ihrer Geschäftsgebiete und haben deshalb genau im Blick, was ihre Kunden dort brauchen. Die Sparkassen haben dabei in den zurückliegenden zwei Jahrhunderten bewiesen, dass sie den Wandel nicht nur sicher begleiten, sondern auch immer wieder neu mitgestalten – das setzen sie auch unter erschwerten Bedingungen fort und zeigen sich damit auch künftig widerstandsfähig, wandlungsfreudig und tatkräftig.“

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30.04.2021 | Konsolidierung bayerischer Sparkassen

Reuter rechnet mit strukturellen Anpassungen

Die deutsche Finanzwirtschaft hat sich mit dem Corona-Jahr 2020 atypisch verändert. Während sich die Konsolidierung im Bankensektor nur verlangsamt fortgesetzt hat, da angedachte Fusionen in vielen Fällen verschoben wurden, sank die Zahl der Filialen über alle Banken hinweg deutlicher als in den Vorjahren. Das zeigt die in dieser Woche veröffentlichte Bankstellenstatistik der Deutschen Bundesbank. Diese Entwicklung bestätigte Prof. Dr. Ulrich Reuter, Präsident des Sparkassenverbands Bayern, heute in München auch für die bayerischen Sparkassen: „Unter den bayerischen Sparkassen gab es 2020 keine Fusionen, angesichts der Pandemie gab es viel Anderes zu tun. Unsere Kunden brauchten schnelle Liquidität und Online-Zugänge. Mit der Stabilisierung der Nachfrage nach Krediten und der Beständigkeit des Zahlungsverkehrs auf allen Kanälen müssen jetzt aber auch wieder strukturelle Fragen diskutiert werden.“

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