Pressemitteilungen

12.02.2021 | „Roadmap“ des Präsidenten der Banque de France für Rolle der EZB im Kampf gegen den Klimawandel

Reuter: Klimaschutz im Finanzsektor achtsam angehen

Wie die Börsen-Zeitung heute berichtet, hat der Präsident der Banque de France, François Villeroy de Galhau, eine Roadmap zur Rolle der Europäischen Zentralbank im Kampf gegen den Klimawandelvorgelegt. Er forderte unter anderem eine Überarbeitung der Geldpolitik und die Neuausrichtung der Anleihekaufprogramme anhand von Klimakriterien, so dass Papiere von als „grün“ deklarierten Unternehmen bevorzugt erworben würden. Ein stärker auf den Klimaschutz ausgerichtetes Vorgehen der Zentralbank erfordere keine weitere Lockerung der Geldpolitik, sondern vielmehr eine Neu-Kalibrierung der EZB-Werkzeuge. In einem zweiten Schritt sollten dann Kreditinstitute in die Pflicht genommen werden, bei der Kreditvergabe klimabezogene Aspekte stärker zu berücksichtigen.


29.01.2021 | EBRD-Analyse zu politischen Einflüssen in der Kreditvergabe

Reuter widerspricht Analyse: Kreditvergabe der Sparkassen komplett regulär

Die jüngst vorgetragene und heute in der Börsen-Zeitung berichtete Kritik der Chefvolkswirtin der Europäischen Bank für Wiederaufbau (EBRD) an der angeblich politisch motivierten Kreditvergabe öffentlich-rechtlicher Kreditinstitute weist Prof. Dr. Ulrich Reuter, Präsident des Sparkassenverbands Bayern, entschieden zurück. Er bezeichnete ihre Haltung als „kritische Entwicklung und bezeichnend für den vorurteilsbehafteten und von wenig Sachverstand geprägten Blick mancher europäischen Institutionen auf deutsche Sparkassen.“


20.01.2021 | Sparkassen Aus- und Weiterbildung während der Pandemie zunehmend virtuell – Einstellungen weiterhin auf hohem Niveau

Sparkassen Aus- und Weiterbildung hybrid – Corona als Beschleuniger

Komplett digital sind in dieser Woche 110 Teilnehmer*innen aus Sparkassen in ganz Bayern an der Sparkassenakademie Bayern in Landshut zum Studiengang „Sparkassenfachwirt für Kundenberatung“ und anderen beruflichen Qualifizierungsmaßnahmen angetreten. Bis auf Weiteres lernen sie fachliche und vertriebliche Ausbildungsinhalte ausschließlich über digitale Kanäle. Prof. Dr. Ulrich Reuter zeigt sich überzeugt von der flexiblen Wissensvermittlung des Ausbildungszentrums der bayerischen Sparkassen: „Unsere Teilnehmer*innen sollen im Lernen nicht durch die aktuell erforderlichen Pandemie-Maßnahmen ausgebremst werden. Die sachkundige und differenzierte Beratung ist das A und O für das gute Geschäftsverhältnis der Sparkassen mit ihren Privat- und Geschäftskunden. Alles, was dafür notwendig ist, wollen wir gerade auch in der Zeit des Lockdowns intensiv trainieren. Auf die seit Jahren aufgebaute Erfahrung mit Online-Trainings und Selbst-Lern-Medien können wir jetzt gezielt zurückgreifen und so verlässlich mehr Sparkassen-Mitarbeiter*innen am Arbeitsplatz in der Sparkasse oder im Homeoffice erreichen.“


15.01.2021 | Tatkräftige Unternehmensfinanzierer vor Ort in der Corona-Krise

Corona-Förderkredite und Finanzierungen der bayerischen Sparkassen

Von Mitte März bis zum Jahresende 2020 haben die bayerischen Sparkassen 2,1 Milliarden Euro an Förderdarlehen im Rahmen der Corona-Hilfe vermittelt. Diese bereits bewilligten Förderkredite sind fest zugesagt bzw. bereits ausbezahlt. Prof. Dr. Ulrich Reuter, Präsident des Sparkassenverbands Bayern, betonte heute in München, dass diese erfolgreiche Vermittlung auch durch das deutsche Bankensystem – das Drei-Säulen-System aus öffentlich-rechtlichen Sparkassen, Genossenschaftsbanken und privaten Kreditinstituten – besonders befördert wird: „Wer immer noch meint, dass der Bankenmarkt auch in Deutschland privatisiert werden sollte, übersieht den Vorteil von regionalen Hausbanken für unseren Mittelstand, den es so in anderen Ländern ja gar nicht gibt. Um diesen Innovations-, Technologie- und Wirtschaftsmotor beneidet uns die Welt. Die Sparkassen spiegeln in ihren jeweiligen regionalen Wirtschaftsräumen die dezentrale mittelständische Struktur wieder, sie sind vor Ort, kennen die Verhältnisse und ihre Kunden persönlich. Deshalb können sie auch schnelle und unmittelbare Finanzierungshelfer in der Corona-Zeit sein.“  


05.01.2021 | Bayerische Sparkassen stark an der Seite ihrer Kunden

Präsident Reuter: Verbunden gerade im erweiterten Lockdown

Nach dem Beschluss in den heutigen Bund-Länder-Gesprächen muss sich Deutschland auf den bis Ende Januar verlängerten Lockdown, zum Teil mit Regelungen zur Einschränkung des persönlichen Bewegungsradius‘, einstellen. Die bayerischen Sparkassen bleiben dabei auch weiterhin eng an der Seite ihrer Privat- und Firmen-Kunden – mit angemessenem physischem Abstand. Prof. Dr. Ulrich Reuter, neuer Präsident des Sparkassenverbands Bayern seit dem Jahreswechsel, bekräftigt die Unterstützung der Sparkassen für ihre Kunden auch in der weiteren intensiven Phase der Pandemiebekämpfung: „Die Sparkassen haben gute Routinen zur Betreuung ihrer Kunden entwickelt, das hat sich bereits in den vergangenen Monaten bewährt. Die Versorgung mit Finanzdienstleistungen wird auch weiterhin gewährleistet sein, Bayern kann sich auf seine Sparkassen verlassen. Sie bleiben in enger Verbindung mit ihrer Kundschaft.“


29.12.2020 | Amtsantritt 01.01.2021

Prof. Dr. Ulrich Reuter ist neuer Präsident des Sparkassenverbands Bayern

Prof. Dr. Ulrich Reuter wird mit dem Jahreswechsel Präsident des Sparkassenverbands Bayern und damit oberster Repräsentant der 64 bayerischen Sparkassen und weiterer Unternehmen der Sparkassen-Finanzgruppe Bayern. Der Verbandsverwaltungsrat hatte ihn bereits im März zum Nachfolger von Dr. Ulrich Netzer, der zum Jahresende in den Ruhestand tritt, gewählt. Zum Wechsel an der Spitze des Sparkassenverbands Bayern, der sich Corona-bedingt sehr ruhig und ohne Feierlichkeiten im üblichen offiziellen Rahmen vollzieht, hatten der Bayerische Ministerpräsident Dr. Markus Söder und der Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands Helmut Schleweis erneut die starke Rolle der Sparkassen für die Wirtschaft und die Gesellschaft in den bayerischen Regionen betont.


17.12.2020 | Amtszeit endet zum 31.12.2020

Dr. Ulrich Netzer verabschiedet sich als Präsident des Sparkassenverbands Bayern

Nach knapp sieben Jahren endet die Amtszeit von Dr. Ulrich Netzer als Präsident des Sparkassenverbands Bayern zum Jahreswechsel. Der Verbandsverwaltungsrat hatte bereits im März Prof. Dr. Ulrich Reuter, bis zum Frühjahr Landrat des Landkreises Aschaffenburg und langjähriger Verbandsvorsitzender des Sparkassenverbands Bayern, zu seinem Nachfolger gewählt. Zum Wechsel an der Spitze des Sparkassenverbands Bayern, der sich Corona-bedingt sehr ruhig und ohne Feierlichkeiten im üblichen offiziellen Rahmen vollzieht, haben der Bayerische Ministerpräsident Dr. Markus Söder und der Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands Helmut Schleweis erneut die starke Rolle der Sparkassen für die Wirtschaft und die Gesellschaft in den bayerischen Regionen betont.


08.12.2020 | Gemeinsame Erklärung von Wirtschafts- und Bankenverbänden

Verzögerungen bei Novemberhilfe: Drohende Liquiditätsengpässe verhindern

Wegen Verzögerungen bei der Novemberhilfe des Bundes arbeiten die größten bayerischen Wirtschafts- und Bankenverbände an einer Überbrückungsfinanzierung für die vom Teil-Lockdown betroffenen Betriebe im Freistaat. Dazu haben der Bayerische Industrie- und Handelskammertag, der Bayerische Handwerkstag, die vbw - Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V, der Bayerische Bankenverband, der Genossenschaftsverband Bayern, die Steuerberaterkammern München und Nürnberg und der Sparkassenverband Bayern eine gemeinsame Erklärung verfasst.  


07.12.2020 | Spendenübergabe unter dem Weihnachtsbaum

Schirmherrin Karin Baumüller-Söder nimmt Spendenschecks für bayerische Hospizeinrichtungen entgegen

Zwei große Spendenschecks für bayerische Hospizeinrichtungen nahm heute stellvertretend Karin Baumüller-Söder von Dr. Ulrich Netzer, Präsident des Sparkassenverbands Bayern, in München entgegen. Je 10.000 Euro gingen an den Evangelischen Gemeindeverein Nürnberg-Mögeldorf e.V. für das Modellprojekt Wohngemeinschaft "lebensWeGE" sowie das Kinderhospiz St. Nikolaus in Bad Grönenbach für die Finanzierung von Pflegebetten inkl. Ausstattung. Die Zuwendungen kommen aus dem Reinertrag des PS-Sparen und Gewinnens der bayerischen Sparkassen.


27.10.2020 | Weltspartag 30.10.2020

Sparen geht auch mit Abstand

Die bayerischen Sparkassen halten die Tradition des Weltspartags auch im Corona-Jahr 2020 hoch – angepasst an die geltenden Abstands- und Hygieneregeln, aber dafür erfinderisch in der Durchführung. Dr. Ulrich Netzer, Präsident des Sparkassenverbands Bayern, dazu heute in München: „Die meisten bayerischen Sparkassen wollen den Weltspartag ganz bewusst durchführen und nicht ausfallen lassen. Wenn auch Rahmenprogramme heuer ausfallen müssen, so ist der Tag doch noch immer etwas Besonderes – speziell für unsere jungen Kunden. Wir Menschen brauchen in diesem Jahr zwar mehr Abstand und Zurückhaltung untereinander. Viele Sparkassen feiern deshalb unter Einhaltung der Corona-Regeln nicht einen Weltspartag, sondern eine Weltsparwoche oder gleich mehrere. Sparguthaben und Geldanlagen allerdings brauchen keine Abstandsregeln, hier verändert sich nichts.“


07.08.2020 | Bayerische Wirtschaft fordert Überprüfung der Bankenregulierung

Verbände der bayerischen Real- und Finanzwirtschaft unterzeichnen gemeinsames Positionspapier

Bayerische Vertreter der Finanz- und Realwirtschaft fordern eine Überprüfung der Bankenregulierung im Zuge der Corona-Pandemie. Die IHK für München und Oberbayern, die Arbeitsgemeinschaft der Handwerkskammer sowie der Bayerische Bankenverband, der Genossenschaftsverband Bayern und der Sparkassenverband Bayern unterzeichneten das gemeinsame Positionspapier „Neustart der Wirtschaft unterstützen – Bankenregulierung fit machen“. In der Pandemie habe sich gezeigt, dass die Regulierung für Finanzinstitute prozyklisch wirke und dadurch die Finanzierungsbedingungen für Unternehmen erschwere, so die Feststellung der Verbände. Um die Wirtschaft zu unterstützen sei ein Umdenken bei der Regulierung nötig. Wichtig sei insbesondere, dass kleinere Banken entlastet würden. Auf den Prüfstand gehören zudem solche Vorgaben, die in den kommenden Monaten die Finanzierung der Realwirtschaft beschränken, wie beispielsweise die finalen Basel-III Regeln.


08.07.2020 | Neuwahl zweier Verbandsvorsitzender

OB Jung und Landrat Dießl im SVB-Präsidium

Die 94. Ordentliche Verbandsversammlung des Sparkassenverbands Bayern (SVB) hat einstimmig zwei neue Verbandsvorsitzende gewählt: Erster Verbandsvorsitzender wird Dr. Thomas Jung, Oberbürgermeister der Stadt Fürth. Er folgt auf Prof. Dr. Ulrich Reuter, der zum Jahreswechsel sein Amt als hauptamtlicher Präsident des Sparkassenverbands Bayern in der Geschäftsstelle in München antreten wird. Als zweiter Verbandsvorsitzender wurde Matthias Dießl, Landrat des Landkreises Fürth, gewählt. Er übernimmt das Amt von Josef Pellkofer. Dritter Verbandsvorsitzender bleibt der im vergangenen Jahr neu gewählte Dr. Uwe Brandl, Erster Bürgermeister Abensberg und Präsident des Bayerischen Gemeindetags.


08.07.2020 | 94. Verbandsversammlung des Sparkassenverbands Bayern

Finanzminister lobt Sparkassen: „Leben in weltweiter Krisensituation – Bayern meistert die Herausforderung – Sparkassen sind Rückgrat der regionalen Wirtschaft“

Anlässlich der Ordentlichen Verbandsversammlung 2020 des Sparkassenverbands Bayern, die im Zeichen von Covid19 in reduziertem Rahmen stattfand, hat der Bayerische Staatsminister der Finanzen und für Heimat Albert Füracker den bayerischen Sparkassen Anerkennung für ihre Arbeit in der Corona-Krise gezollt: „Unser Hausbankenprinzip ist ein Erfolgskonzept. Dabei waren die Sparkassen erneut Stabilitätsanker und werden dem Vertrauen gerecht, das in sie gesetzt wird.“


01.07.2020 | Ausgezeichnet.

Sparkassen-Finanzgruppe und Förderbanken zeichnen Bayerns beste Berater/-innen für Fördermittel aus

Der Sparkassenverband Bayern (SVB) und die BayernLB haben zehn Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bayerischer Sparkassen als „Beste Fördermittelberaterin“ beziehungsweise „Bester Fördermittelberater“ geehrt. Die Auszeichnung wird in Kooperation mit der KfW Bankengruppe, der LfA Förderbank Bayern und der Landwirtschaftlichen Rentenbank für maßgeschneiderte Finanzierungslösungen verliehen, bei denen staatliche Fördermittel eingebunden werden.


06.05.2020 | Ausgezeichnet.

„Förderprofi“ für Bayerns Sparkassen

  • Sparkassen-Finanzgruppe hat 2019 die Marktführerschaft bei der Vergabe von Fördermitteln im Freistaat Bayern verteidigt
  • BayernLB zeichnet im Fördergeschäft besonders erfolgreiche bayerische Sparkassen aus
  • Bewährtes Zusammenspiel von Sparkassen und BayernLB im Fördergeschäft trägt auch in der Coronakrise zur Liquiditätssicherung vieler bayerischer Unternehmen bei
  • Bereits mehr als 2.200 Förderanträge im Zusammenhang mit den aktuellen Corona-Hilfsprogrammen auf den Weg gebracht. Insgesamt haben die bayerischen Sparkassen allein im März 2020 neue Darlehen aus Förder- und eigenen Mitteln mit einem Volumen von fast zwei Milliarden Euro an Unternehmen und Selbständige ausgereicht

24.04.2020 | Corona-Hilfen

Bayerische Sparkassen mit mehr neuen Krediten im März

Mehr frisches Geld für die Kunden: Eine starke Ausweitung des Kreditneugeschäfts können die Sparkassen in Bayern im März verzeichnen. Die neu zugesagten Darlehen stiegen im März um 3,3 Milliarden Euro, das sind 723 Millionen bzw. knapp 28 Prozent mehr als im März 2019. „Über alle Kundengruppen vergeben die Sparkassen mehr Kredite aus den eigenen Büchern. Jeder vertretbare Kredit wird auch vergeben“, so Dr. Ulrich Netzer, Präsident des Sparkassenverbands Bayern. „Die Sparkassen arbeiten auf Hochtouren und stellen die Kreditversorgung für die Breite der Bevölkerung und des Mittelstands sicher.“


01.04.2020 | Sparkassen: Begleiter der Firmenkunden in der Krisenbewältigung

Netzer: Zügige Kreditvergabe wird mit Erleichterungen in der Regulierung möglich

Besonders auch in Krisenzeiten ist es oberstes Ziel der Sparkassen, die mittelständische Wirtschaft in den bayerischen Regionen aktiv und konstruktiv zu begleiten. In der Corona-Krise konnten die Sparkassen anfragenden Unternehmen vielfach bereits im Rahmen einer sparkasseneigenen Soforthilfe und ohne Inanspruchnahme staatlicher Programme unmittelbar helfen. Dies geschieht derzeit am häufigsten durch Tilgungsaussetzungen für bereits bestehende Kredite. Dr. Ulrich Netzer, Präsident des Sparkassenverbands Bayern erläutert: „Bei den bayerischen Sparkassen gibt es bis heute bereits über 12.000 Aussetzungen mit einem Stundungsbetrag von insgesamt über 80 Millionen Euro. Diese Sofortmaßnahmen der Sparkassen schaffen bereits unabhängig von den Förderkreditprogrammen Liquidität. Sie führen dazu, dass Anträge auf Förderkredite an die LfA und die KfW sorgfältig vorbereitet werden können und die dazu den Sparkassen zwingend auferlegte Kreditrisikoprüfung beschleunigt, aber sorgfältig durchgeführt werden kann.“ Die Gesamtzahl der Anfragen nach Förderkrediten lag bereits Ende letzter Woche bei rund 8.000 und steigt weiter rasant.


25.03.2020 | Sparkassen begleiten Corona-Hilfsprogramme der Förderbanken

Kreditprüfung mit Hochdruck bei Antragsflut

Die bayerischen Sparkassen stehen als Hausbank auch in der Corona-Krise an der Seite ihrer Unternehmenskunden und Selbständigen. Die Antragsbearbeitung für Förderkredite aus den Hilfsprogrammen der Förderbanken läuft bereits im Hochbetrieb. Dr. Ulrich Netzer, Präsident des Sparkassenverbands Bayern: „Wir wollen nach Kräften dazu beitragen, die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie abzufedern, damit unsere mittelständischen Unternehmen und Selbständigen leistungsfähig bleiben für die Zeit danach. Die Nachfrage nach den Fördermitteln war bereits im Vorfeld groß, seit Montag verzeichnen wir eine regelrechte Antragsflut. Das stellt uns – wie die ganze Bankenlandschaft – vor extreme Herausforderungen. Jeder Kreditantrag muss von den Hausbanken für die Förderinstitute geprüft werden, auch wenn diese auf eine eigene Prüfung verzichten. Für die Kreditbearbeitung der Firmenkunden stocken die Sparkassen ihre Personalkapazitäten auf und setzen Mitarbeiter aus anderen Bereichen ein.“


17.03.2020 | Sparkassen halten die Finanzinfrastruktur aufrecht

Netzer: Auf uns ist auch jetzt Verlass

Die Sparkassen stehen auch in einer verschärften Corona-Krise für eine stabile Bargeldversorgung und Zahlungsverkehrsinfrastruktur. Das betonte Dr. Ulrich Netzer, Präsident des Sparkassenverbands Bayern, heute in München: „Auf die 64 bayerischen Sparkassen in den bayerischen Regionen ist Verlass. Alle wichtigen Finanztransaktionen können weiter wie immer abgewickelt werden. Das gilt z.B. für Bargeldverfügungen und Überweisungen.“ Die Corona-Krise sei für uns alle eine Herausforderung. Die Sparkassen als Hausbanken arbeiten bereits im Hochbetrieb, um sich darauf vorzubereiten, dass sie die Mittel aus dem Förderprogramm für Liquiditäts- und Kredithilfen für ihre betroffenen Gewerbe- und Firmenkunden schnell und reibungslos weitergeben können, sobald die Umsetzung startet.


13.03.2020 | Coronakrise

Freistaat Bayern und Kreditwirtschaft vereinbaren Bündnis gegen Corona-Folgen

Der Freistaat und die bayerische Kreditwirtschaft haben ein Bündnis zur Begrenzung der negativen Auswirkungen des Coronavirus in Bayern vereinbart. Die gemeinsame Erklärung unterzeichneten am Donnerstag Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger, Dr. Michael Diederich (Präsident des Bayerischen Bankenverbands), Dr. Jürgen Gros (Präsident Genossenschaftsverband Bayern), Roland Schmautz (Vizepräsident Sparkassenverband Bayern) und Dr. Otto Beierl (Vorstandsvorsitzender LfA Förderbank Bayern).